Onsen in Japan: Verhaltensregeln, badende Affen & die schönsten Thermalbäder (2023)

Onsen-Bäder sind ein wahres Erlebnis! Wer in Japan unterwegs ist, sollte auf jeden Fall auch einen entspannenden Besuch in einem der vielzähligen Onsen einplanen. Gemeint sind heiße Quellen, die aus dem vulkanischen Boden sprudeln und schon seit Jahrhunderten von Einheimischen besucht werden, um zu entspannen, neue Kraft zu schöpfen, oder um einfach ein paar ruhige Stunden mit den Liebsten zu verbringen. In meinem Artikel bringe ich Euch die japanische Tradition näher, zeige Euch die schönsten Onsen im gesamten Land und erkläre Euch die Regeln, die Ihr auf jeden Fall beachten solltet. Wahrscheinlich habt Ihr auch schon von den putzigen badenden Affen in Japan gehört, die ich Euch natürlich nicht vorenthalten möchte. Lehnt Euch zurück, es kann losgehen!

Onsen in Japan: Verhaltensregeln, badende Affen & die schönsten Thermalbäder (1)

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Onsen – Heiße Quellen in Japan

  • Die Tradition
  • Die schönsten Onsen
  • Regeln
    • Ablauf
    • Bekleidung
    • Verhalten
  • Onsen-Ei
  • Badende Affen

Die Tradition

Die Onsen-Bäder in Japan gehen auf eine lange Tradition zurück und allen Japan-Reisenden empfehle ich, diese Erfahrung zumindest einmal im Leben gemacht zu haben! Durch das Aufeinandertreffen von vier tektonischen Platten unterhalb der Insel entstanden vor langer Zeit nicht nur die vulkanischen Landschaften in Japan, sondern auch die mineralreichen Thermalquellen, die heute für entspannte Stunden neben dem hektischen Alltag der Japaner sorgen.

Die Japaner zelebrieren die Besuche in den traditionellen Bädern, die durch die natürlichen warmen Quellen befüllt werden, regelrecht. Historisch gesehen stärkten die Besuche das Zusammengehörigkeitsgefühl von Gruppen und die Bäder waren ein beliebter Treffpunkt für Freunde, die Familie oder für Pärchen. Die öffentlichen Bäder sind heute jedoch strikt nach Männern und Frauen getrennt – ansonsten hat sich an der Tradition fast nichts geändert.

Ein Bad im Thermalwasser sorgt für Entspannung, lockert die Muskeln und fördert die Durchblutung. Die Voraussetzungen, dass sich ein Bad den Namen Onsen verdient, sind, dass das Wasser mit einer Temperatur von mindestens 25 Grad aus der Erde sprudelt und dass mindestens ein Freiluftbecken aus Naturstein vorhanden ist. Die Durchschnittstemperatur in den japanischen Bädern liegt jedoch bei etwa 40 Grad, da den Beckenzusätzlich erhitztes Wasser zugeführt wird.

Die schönsten Onsen

In Japan gibt es etwa 28.000 Thermalquellen, von denen ungefähr 3.000 als offizielle Onsen ausgezeichnet sind. Der Eintritt zu einer Thermalquelle kostet etwa 800 Yen, was umgerechnet einem Eintrittspreis von sechs Euro entspricht. Durch Bohrungen in die Tiefe entstehen immer noch neue Bäder und zahlreiche Orte haben sich zu regelrechten Touristen-Magneten entwickelt, die mit den deutschen Kurorten zu vergleichen sind. Viele Hotels und Resorts in den Regionen verfügen dabei sogar über ihre eigenen Onsen.

Damit Ihr nicht vor einer zu großen Auswahl steht, wenn Ihr die passende Thermalquelle für Euren Onsen-Besuch auswählen wollt, habe ich bereits eine Vorauswahl getroffen und zeige Euch die Orte in Japan, in denen Ihr einige der schönsten Onsen findet:

  • Beppu: Die Onsenhauptstadt des Landes auf Kyushi bietet zwölf Millionen Besuchern im Jahr die größten Quellen des Landes.
  • Kawaguchiko: Hier genießt Ihr Euer Bad am Fuße des Mount Fuji mit spektakulärem Blick auf den Berg.
  • Atami: Die Übersetzung der Küstenstadt in Shizuoka lautet „heißes Meer“ – und der Name ist Programm.
  • Takaragawa: 2,5 Stunden von Tokio entfernt liegt das größte Freiluftbad Japans, in dem es keine getrennten Bereiche für Männlein und Weiblein gibt.
  • Oku-Hida: Mitten in den Bergen findet Ihr fünf kleine Dörfer, die fünf verschiedene heiße Quellen beherbergen. Für einige die schönsten des Landes!

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Regeln

Es gibt bestimmte Regeln, an die Ihr Euch halten müsst und die Ihr vor Eurem Onsen-Besuch unbedingt auf dem Schirm haben solltet. Wie ein traditioneller Besuch abläuft, welche Bekleidungs-Regeln Ihr beachten müsst und was Ihr auf jeden Fall vermeiden solltet, um in kein Fettnäpfchen zu treten, erkläre ich Euch jetzt.

Ablauf

Damit Ihr Euch keinen Fauxpas leistet, fasse ich den Ablauf in den traditionellen Bädern hier für Euch zusammen. Bei der heißen Quelle angekommen, heißt es erst einmal: Schuhe aus! Eure Treter könnt Ihr meist direkt am Eingang in Schließfächern verstauen und hier könnt Ihr auch ein Badetuch und ein kleines Handtuch sowie einen Baumwoll-Kimono ausleihen.

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Weiter geht’s: Generell gibt es zwei verschiedene Bereiche, einen für Frauen und einen für Männer. Wer keine japanischen Zeichen lesen kann und sich trotzdem nicht in der Tür verirren möchte, orientiert sich an den Farben der traditionellen Vorhänge. Durch den blauen Vorhang treten die Männer, die Frauen nutzen den Eingang mit den roten Vorhängen. Hinter dem Eingang liegt der Umkleidebereich, in dem Ihr Eure Kleidung ablegen müsst. Erst dann kommt Ihr zum Herzstück – dem Thermalbad.

Dort steht erst einmal eine gründliche Körperwäsche an, die Ihr bitte im Sitzen auf den bereitgestellten Hockern erledigt. Nutzt dazu am besten Euer kleines Handtuch – das Tenugui – und achtet darauf, dass dieses Handtuch niemals mit dem Thermalwasser in Berührung kommt. An den Waschplätzen stehen viele Kosmetikprodukte für Euch bereit, die Ihr natürlich nutzen könnt. Die Onsen sind nicht zum Waschen, sondern zum Entspannen da. Wascht Euch also im Waschbereich gründlich, um nicht das Badewasser zu verschmutzen.

Nach der Wäsche heißt es dann endlich Entspannung in wohltuender Wärme! Wie viel Zeit Ihr in dem warmen Becken verbringt, entscheidet Ihr selbst. Nach dem Bad trocknet Ihr Euch vor dem Umkleideraum ab und dann solltet Ihr noch zur weiteren Entspannung im Ruhebereich verweilen. Wer mag, gönnt sich zum Abschluss noch einen Tee oder eine Ramen-Suppe im Gastronomiebereich.

Bekleidung

Eure Badekleidung könnt Ihr getrost zu Hause, oder zumindest im Koffer, lassen. In den japanischen Onsen wird ohne Ausnahme nackt gebadet! In den Bad-Bereichen ist nur das Tenugui – das kleine Handtuch zum Waschen, mit dem Ihr beim Betreten und Verlassen des Bades allerhöchstens Eure Scham bedecken könnt– erlaubt. Eure Bekleidung legt Ihr in der Umkleidekabine ab und könnt mit dem ausgeliehenen Baumwoll-Kimono zum Beispiel anschließend im Ruhe-Bereich weiter entspannen.

Wenn Ihr tätowiert seid, informiert Ihr Euch am besten vor Eurem Besuch, ob Tattoos auf Eurem Körper in den Onsen erlaubt sind. Viele Bäder verwehren tätowierten Personen den Zutritt, weil sie in Japan die Zugehörigkeit zur Mafia bedeuten könnten. Kleine Tattoos deckt Ihr am besten ab oder überklebt sie vor dem Betreten des Bade-Bereichs.

Verhalten

Wie Ihr bereits gemerkt habt, müsst Ihr erst einmal viele Regeln beachten, bevor Ihr die wohltuende Wirkung der Bäder genießen könnt – typisch Japan eben. Die wichtigsten Verhaltens-Regeln habe ich noch einmal hier für Euch:

  • Straßenschuhe haben im Onsen nichts zu suchen
  • Es wird ausschließlich nackt gebadet
  • Frauen und Männer baden getrennt
  • Nehmt die Körperwäsche vor dem Bad wirklich ernst
  • Steht bei der Körperwäsche nicht auf
  • Hinterlasst den Waschbereich ordentlich
  • Das kleine Handtuch gehört nicht in das Wasser
  • Tattoos sind in vielen Bädern verboten

Alles verstanden? Dann kann ja nichts mehr schiefgehen! Falls Ihr noch Fragen zu den Regeln habt, stehen Euch die Mitarbeiter der Bäder zur Seite – vor allem, wenn Ihr Touristen seid, helfen sie Euch gerne weiter.

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Onsen-Ei

Auch die Kulinarik darf bei einem Onsen-Besuch natürlich nicht zu kurz kommen. Gerade in den Onsen-Resorts bekommt Ihr köstliche japanische Gerichte mit regionalen und saisonalen Spezialitäten. Aufwendige Gerichte, oft auch von Spitzenköchen zubereitet, runden das Onsen-Erlebnis ab. Eine ganz besondere Spezialität sind dabei die Onsen-Eier.Ähnlich einem pochiertem Ei werden die Eier über eine Stunde lang in einer warmen Onsen-Quelle bei etwa 60 bis 70 Grad gegart. Durch die im Wasser vorhandenen Mineralien schwören viele auf den besonderen Geschmack der Eier, die nach der Zubereitung durch die relativ geringe Gartemperatur noch eine sehr weiche Konsistenz haben. Welche außergewöhnlichen Spezialitäten Euch in Japan noch erwarten, könnt Ihr in meinem Artikel über Essen in Japan nachlesen.

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Die badenden Affen

Zum Abschluss noch ein echtes Onsen-Highlight: Vermutlich habt Ihr sie schon einmal auf Bildern gesehen – die kleinen zierlichen Äffchen, die sich in einem großen, dampfenden Becken tummeln und ein warmes Bad inmitten der verschneiten Landschaft nehmen. Bei den putzigen Primaten handelt es sich um Japanmakaken, die sich im Winter aufgrund der Kälte in den Thermalquellen aufwärmen und sich im Sommer in den umliegenden Wäldern tummeln. Wenn Ihr die zierlichen Tierchen live sehen wollt, müsst Ihr zum Jigokudani Affenpark aufbrechen. Dieser Park ist ein Teil des Joshinetsu-Nationalparks, in dem Ihr auch den Asama, den höchsten Berg der Region, besteigen könnt.

Vielleicht habt Ihr während einer Rundreise durch Japan die Möglichkeit, einen der bekannten Onsen zu besuchen und Euch selbst ein Bild von den heißen Quellen zu machen.Wenn eine Reise nach Japan gerade nicht drin ist, um ein entspanntes Bad zu genießen, habe ich auch hervorragende Thermen-Schnäppchen ganz in der Nähe für Euch – das kommt den Onsen zwar nicht wirklich nah, aber Entspannung findet Ihr dort allemal! Eine Übersicht aller Informationen zu Eurer Reise nach Japan findet Ihr in meinen Tipps für Japan.

FAQs

Was ist in einigen japanischen Onsen untersagt? ›

Auf dem Weg ins heiße Onsen Bad kann es einen kalt erwischen: "No Tattoos!" steht da womöglich (auch auf Englisch) am Eingang. Und Tätowierungen können auf der Japanreise tatsächlich zum Problem werden. Dabei kommt die Popularität der aufwändigen farbigen Tätowierungen – auf einigen Umwegen – aus Japan!

Wie viel Grad hat ein Onsen? ›

Wie warm ist ein Onsen? Die Temperaturen eines Onsen reichen von sehr heiß (über 42 Grad), heiß und warm bis zu kühl (unter 25 Grad).

Was ist ein Onsen Bad? ›

Das aus Japan stammende Onsenbad ist eine Badeform, dessen Badewasser aus heißen und vulkanischen Quellen gespeist wird. Kurz gesagt: Wer in Deutschland gerne die Therme besucht, würde sich in Japan ein entspannendes Bad im Onsen genehmigen.

In was Baden die Japaner? ›

Ein japanisches Badezimmer kann man sich nicht ohne Badewanne vorstellen. Der Unterschied zum einfachen Bad besteht aber darin, dass das Onsen-Wasser aus einer natürlichen heißen Quelle stammt. Diese entstehen durch vulkanische Aktivität. Neben "richtigen" Onsen gibt es auch Badehäuser namens Sento.

Wie sollte man sich in Japan verhalten? ›

Dabei gibt es eine goldene Regel: Der Rücken muss gestreckt und die Art der Verbeugung muss dem Gegenüber angemessen sein. Hier eine kleine Gedankenstütze für deinen Alltag in Japan: Jüngere verbeugen sich immer vor älteren Personen, Frauen verbeugen sich vor Männern und Schüler verbeugen sich vor ihren Lehrern.

Wie duscht man in Japan? ›

In japanischen Bädern gibt es keine Duschabtrennungen, der gesamte Raum ist die Dusche. Der schräge Boden leitet das Wasser zu einer Ablaufgarnitur, so dass keine Überschwemmung entsteht. Das sind die Vorteile: Kein einengendes Gefühl beim Duschen.

Wie gehen Japaner auf die Toilette? ›

Japanische Toilette

Die traditionelle Variante ist im Boden eingelassen und hat mit High-Tech sehr wenig zu tun. Ein Schild zeigt anschaulich und oft sogar übersetzt, wie solche Toiletten benutzt bzw. nicht benutzt werden: Du machst also die Figur auf dem Schild nach und hockst dich über die Toilettenöffnung.

Wie oft gehen Japaner duschen? ›

Weltweite Spitzenreiter im Duschen sind übrigens die Brasilianer. Ganze elf Mal die Woche – also fast zweimal täglich – wird sich geduscht. Am Ende der Liste stehen Großbritannien, Japan und China mit rund fünf Duschen wöchentlich.

Warum waschen Japaner kalt? ›

Geruchs-Killer. Da die Waschmaschinen nur mit kaltem Wasser waschen, kann es sein, dass deine Wäsche anfängt zu riechen. Die Gerüche, auf Japanisch Nioi ニオイ oder 臭い genannt, entstehen durch Bakterien 菌, die sich in der Wäsche ausbreiten.

Warum duschen Japaner Abends? ›

Es ist ein Ort, in dem man sich abends entspannt, den Körper aufwärmt und sich von der Müdigkeit nach einem langen Arbeitstag erholt. Diese Kultur hat im Land der Vulkane und heissen Quellen eine lange Geschichte. Selbst einen Gedenktag für das Bad gibt es.

Wie waschen sich Japaner? ›

Körperhygiene in Japan als Teil der sozialen Interaktion

Dabei gilt das Bad in Japan ohnehin eher als ein Ort für soziale Interaktion und dient nicht ausschließlich der Säuberung. Diese geht man schon im Vorhinein an, indem man sich kräftig einseift und abwäscht, um das Badewasser nicht zu verschmutzen.

Wie funktioniert Onsen? ›

Im Allgemeinen versteht man unter Onsen ein Thermalbad, oder einen Ort mit Hotels, die über ein von natürlichen heißen Quellen gespeistes Bad – heutzutage meist für Männer und Frauen getrennt – verfügen. Im weiteren Sinne zählt man auch Orte dazu, deren Quellwasser erhitzt werden muss.

Warum können Japaner kein R? ›

Im Japanischen existiert weder das L noch das R, so wie wir es kennen. Japaner nutzen einen Laut, der irgendwo dazwischen liegt. Deshalb unterscheiden sie oft nicht zwischen den beiden Buchstaben. Die Chinesen führen ein R in ihrem phonetischen Repertoire.

Warum grinsen Japaner immer? ›

Der Japaner fing an, laut zu lachen. Asiaten lachen oft. Sie lachen, wenn sie sich freuen, wenn sie sich schämen, wenn sie Angst haben oder wenn sie traurig sind. Diese Verhaltensweise, ebenso wie ein freundliches Gesicht, ist eine Maske, um den anderen zu schützen.

Können Japaner weinen? ›

Zum Heulen schön: Auch japanische Männer zeigen nun immer öfter Gefühl. Japaner gelten als zurückhaltend. Tränentherapeuten bringen ihnen neuerdings in Kursen bei, wie sie ihren Gefühlen freien Lauf lassen.

Was ist respektlos in Japan? ›

Streitereien oder Herumschreien in der Öffentlichkeit sind ein Unding. Ebenso gehört lautes Auflachen nicht zum guten, japanischen Ton. Versuche, deine Gesprächspartner möglichst nicht in die Zwickmühle oder in Verlegenheit zu bringen.

Was darf man bei Japaner nicht sagen? ›

Nicht zeigen.

Anstatt einen Finger zu verwenden, um auf etwas zu zeigen, wippen die Japaner mit einer Hand sanft darüber, was sie anzeigen möchten. Wenn sie sich auf sich selbst beziehen, werden die Menschen ihren Zeigefinger benutzen, um ihre Nase zu berühren, anstatt auf sich selbst zu zeigen.

Was ist verboten in Japan? ›

Auch in Japan ist es mittlerweile fast überall verboten zu Rauchen. Rauchen im Innenbereich ist nun für Restaurants, Bars, Büros und in öffentlichen Verkehrsmitteln verboten. Es gibt allerdings in vielen Restaurants noch Raucherbereiche, auch bei einigen Bahnlinien sind noch Raucher-Abteile zu finden.

Warum trägt man Masken in Japan? ›

In Japan tragen die Menschen aus Höflichkeit und Respekt schon seit über 100 Jahren Mund- und Nasenschutz (masukus), um die Ausbreitung von Krankheiten einzudämmen. Dort hat sich das Maskentragen ganz selbstverständlich im Alltag etabliert.

Wie pflegen Japaner ihre Haare? ›

Frauen in Tokyo pflegen und hegen ihr Haar wie einen kostbaren Schatz. Fun Fact: Viele besuchen sogar nur zur Reinigung der Kopfhaut einen Haarsalon. Zusätzlich gibt es Seren und Spülungen, die speziell die Kopfhaut pflegen und reinigen, sodass das Haar gesund und unbeschwert nachwachsen kann.

Haben Japaner Körperbehaarung? ›

Die Japaner haben deutlich weniger Körperbehaarung als wir Europäer. Die Frauen müssen sich z.B. nicht die Beine rasieren, da dort keine Haare wachsen. (Praktisch, oder?) Mit der Intim-Rasur nehmen es die Japaner nicht so streng.

Was sagt man in Japan wenn man nach Hause kommt? ›

Okaerinasai (お帰りなさい), oder kurz „okaeri“, wird verwendet, um jemand anderen zu Hause willkommen zu heißen, normalerweise nach dem zuvor erwähnten „tadaima“. Wörtlich übersetzt lautet es „Du bist nach Hause gekommen“ und bedeutet im Grunde: „Willkommen zu Hause!

Wie lange schlafen die Japaner? ›

Nach einer Untersuchung der amerikanischen National Sleep Foundation schlafen die Japaner so wenig wie kaum eine andere Nation: im Durchschnitt nur sechs Stunden und 22 Minuten am Tag.

Wie sind Japaner im Bett? ›

Ein japanisches Bett wird am Morgen zusammengerollt und verstaut. Das schafft tagsüber nicht nur Platz im Zimmer, sondern ist auch gut für den Futon, denn dadurch werden die Stellen, die beim Schlafen eingedrückt wurden, wieder gelockert und es kommt Luft an alle Stellen der Baumwolle.

Was darf in einem japanischen Garten nicht fehlen? ›

In jedem japanischen Garten sollte Wasser in Form eines Teiches, eines Wasserfalls, einem Trockengewässer aus Kies oder einer Kombination aus diesen vorhanden sein. Da das Gestaltungselement Wasser neben größeren Bäumen Fokuspunkt ist, sollte die Planung und Gestaltung gut durchdacht sein.

Warum schläft man in Japan auf dem Boden? ›

In Japan schläft man auf dem Boden

Denn vor allem im feuchtwarmen Klima Asiens ist es besonders wichtig, sein Bettzeug vor Schimmel zu schützen. Ihren Kopf betten die traditionellen Japaner übrigens nicht auf einem weichen Kopfkissen, sondern auf einem separaten Kopfgestell aus Holz namens Makura.

Was dürfen Japaner nicht essen? ›

Schokolade und andere Süßigkeiten werden traditionell in Japan nicht gegessen“, erklärt der Sterne-Koch. Auch Obst, das viel Fruchtzucker enthält, kommt nur in kleinsten Mengen auf die Teller.

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Author: Chrissy Homenick

Last Updated: 01/12/2023

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Name: Chrissy Homenick

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